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Ausfischen anno dazumal


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Blasbauer Heli und Bernd


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Fischfütterung vor 40 Jahren


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Karpfentransport Frühling 1938


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Überschwemmung


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Fischgut Kalwang (Vogelperspektive)


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Fischgut Kalwang


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Im Hof des Fischgutes Kalwang


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Karl Hinterer


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Chronik


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FZ Karl Hinterer


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FZ Karl Hinterer


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Klausbauer


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Bundesinstitut für GW
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Unterwald
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FZ Karl Hinterer


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Erlaufsee 1959


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Kalwang


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Wehranlage
Klausbauer 1929

 


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1945 von Russen
geraubt


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Sommerfrische Kalwang


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Scharfling 1962


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Kalwang 1920

 

 

 

 


† Ing. Kurt Igler
1911–2010

Der Ehrenpräsident des ÖFV verstarb im 100. Lebensjahr. Kurt Igler wurde am 6. Jänner 1911 in Wien geboren und absolvierte dort die Schulzeit bis zur Matura. Nach Absolvierung einer Landwirtschaftsschule in der Schweiz kam er 1932 als Praktikant zur Liechtenstein’schen Forstverwaltung nach Kalwang, 1934 als Aushilfe zur bekannten Fischzucht Hinterer.

1935 praktizierte er in verschiedenen Fischzuchten in Deutschland und Dänemark, absolvierte einen Fischereikurs in Starnberg und heiratete Margarete Hinterer. Systematisch baute er den Betrieb aus und machte ihn trotz vieler, vor allem kriegsbedingter Rückschläge zu einer der führenden Forellenproduktionsstätten Österreichs. Nach der Übergabe des Betriebes in Kalwang an seinen Sohn Klaus bewirtschaftete Ing. Igler den Pachtbetrieb in PERSONALIA Andritz- Ursprung und errichtete eine weitere Anlage in unmittelbarer Umgebung.

Kurt Iglers Engagement ging aber weit über seinen Betrieb und seine Familie hinaus. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Genossenschaft Österreichischer Forellenzüchter (1959), aus der der Verband Österreichischer Forellenzüchter hervorging, dem er von 1960 bis 1993 als Obmann vorstand. Von 1958 bis 1993 war er auch Obmann des Landesfischereiverbandes Steiermark, von 1970 bis 1986 Präsident des Österreichischen Fischereiverbandes. Kurt Igler gab sein umfangreiches Wissen und seine große Erfahrung gerne weiter. Er bildete nicht nur in seinen eigenen Betrieben zahlreiche Facharbeiter und Meister aus, sondern auch als Vortragender bei Kursen und Fortbildungsveranstaltungen, nicht zuletzt auch in seinem Praxisbuch über Forellenzucht, das nun schon in 6. Auflage weit verbreitet ist. Auch als Sachverständiger war Ing. Igler in unzähligen Verfahren tätig, bei der Erstellung von Richtlinien für die Einheitswerte von Fischzuchtbetrieben, bei der Erstellung der Roten Liste bedrohter Tierarten in Zusammenarbeit mit dem Joanneum und vieles, vieles mehr!

Kurt Igler bekleidete viele Ämter, darunter auch Superintentialkurator der Evangelischen Kirche der Steiermark, und führte viele dieser Arbeiten bis ins hohe Alter aus. Die Kraft dafür und für die Überwindung persönlicher Schicksalsschläge lag sicherlich auch in seiner tiefen Religiosität und im Rückhalt seiner großen Familie. In dieser eingebettet und liebevoll umsorgt, verbrachte er auch seine letzten, von Krankheit geprägten Lebensjahre. Unter großer Anteilnahme wurde Ing. Kurt Igler am 4. Mai 2010 am Evangelischen Friedhof in Unterwald am Schoberpass zur letzten Ruhe gebettet. Wir werden diese große Persönlichkeit der österreichischen Fischerei stets in Erinnerung behalten! Albert Jagsch